Ein Leben für die Kunst...

Wahrscheinlich trug ein verzauberter Phönix ein Körnchen genetischen Ursprungs von Italien nach Aschaffenburg wo die "Keimung" mit der Geburt im Jahre 1963 ihre sichtbare Vollendung fand, zu einem Geschöpf voller Hingabe zur Kunst.

Der Stiefvater Italiener, die Mutter Deutsche und fünf Geschwister.... Und dann ist da noch eine Persönlichkeit, ohne die der Vogel keine Flügel hätte: "Glauco del

 
Ponte", der Neffe des Vaters aber "Salvadore Dali" in den Augen des aufstrebenden Martin Daum.

Zunächst sollte das Leben eine (fast) ganz andere Wendung nehmen: Studium zum Textilmustergestalter mit anschließendem Wirken in diesem Metier. Doch man sollte einem Fisch nicht das Wasser verwehren. Martin Daums Element sind die Formen und Farben, ist jene Zweidimensionalität, die aus Ihren Grenzen der Leinwand heraus springt und zu einem ganz eigenen "Leben", zu vielen Dimensionen entfacht.

Zahllose Studienreisen nach Italien und fünf Semester an der Kunstschule in Bochum bildeten die Grundlage für das heutige Schaffen. Martin Daum lebt nach den Prinzipien der Ethik und Moral mit sanft religiösen Elementen. Dabei ist seine Kunst zugleich Ausdruck der inneren Selbstverwirklichung als auch manigfaltig gereichte Hände zu den Empfängern und Liebhabern der Botschaften.
"Erst male ich ein Bild und dann kann es passieren: Zeiten später erkenne ich in dem Werk Elemente von mir zu denen ich auf direktem Wege keinen Zugang gehabt hätte."
   
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